{"id":7423,"date":"2016-06-19T11:52:45","date_gmt":"2016-06-19T09:52:45","guid":{"rendered":"http:\/\/pregonero.de\/?p=7423"},"modified":"2020-06-17T18:12:43","modified_gmt":"2020-06-17T16:12:43","slug":"folgenschwerer-gang","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/pregonero.de\/?p=7423","title":{"rendered":"Folgenschwerer Gang"},"content":{"rendered":"<p>Angeborene Geschlechtsunterschiede zwingen uns zu nichts und verwehren uns keine Option. Der Geschlechtstrieb ist angeboren, aber man kann enthaltsam leben oder sich f\u00fcr das Z\u00f6libat entscheiden. Dennoch gibt es beobachtbare Geschlechtsunterschiede. Deren Wurzel sind, der Psychologin Doris Bischof-K\u00f6hler zufolge, 400 Millionen Jahre alt. Als unsere Vorfahren an Land gingen, wurden Samen und Eizellen nicht mehr dem Meer anvertraut. Die Weibchen \u00fcbernahmen die B\u00fcrde der inneren Befruchtung. Seitdem k\u00f6nnen sie erheblich weniger Nachkommen in die Welt setzen als die M\u00e4nnchen. Das bedingt eine permanente Konkurrenzsituation zwischen den M\u00e4nnchen. Und die hat einen Selektionsdruck ausgel\u00f6st, zu dem es bei dem weiblichen Geschlecht keine Entsprechung gibt. Alle wesentlichen Geschlechtsunterschiede leiten sich letztlich aus dieser Asymmetrie ab. M\u00e4nnchen ertragen Konkurrenzsituationen, haben Freude daran, lassen sich nicht entmutigen, gehen Risiken ein, \u00a0etablieren Rangordnungen, bilden Seilschaften, bis bessere Bedingungen eintreten. Das ist der folgenreichste Geschlechtsunterschied. Er bedingt, dass M\u00e4nner immuner gegen Selbstzweifel sind und leichter Karriere machen. (Raether, Elisabeth: &#8220;Keine falschen Schl\u00fcsse ziehen&#8221;. Interview mit Doris Bischof-K\u00f6hler, in: <em>Zeitmagazin<\/em> 24\/2013: 20-21)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angeborene Geschlechtsunterschiede zwingen uns zu nichts und verwehren uns keine Option. Der Geschlechtstrieb ist angeboren, aber man kann enthaltsam leben oder sich f\u00fcr das Z\u00f6libat entscheiden. Dennoch gibt es beobachtbare Geschlechtsunterschiede. Deren Wurzel sind, der Psychologin Doris Bischof-K\u00f6hler zufolge, 400 &hellip; <a href=\"http:\/\/pregonero.de\/?p=7423\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":true,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[647,1118],"tags":[529,987,2129,2127,2128],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/pregonero.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7423"}],"collection":[{"href":"http:\/\/pregonero.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/pregonero.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/pregonero.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/pregonero.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7423"}],"version-history":[{"count":8,"href":"http:\/\/pregonero.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7423\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8387,"href":"http:\/\/pregonero.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7423\/revisions\/8387"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/pregonero.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7423"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/pregonero.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7423"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/pregonero.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7423"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}