Author Archives: schaefew

Goldenes Handwerk

In einem der Rankings, denen man jetzt überall begegnet, erfahre ich, welches die acht häufigsten Berufe in Deutschland sind (in der Sendung irreführend als die acht beliebesten Berufe bezeichnet). Wider Erwarten interessant. Für mich steht für den klassischen Beruf immer … Continue reading →

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Hautana

Was ist Hautana? Es ist die ursprünliche deutsche Bezeichnung einer jetzt 100 Jahre alten Erfindung, die in verschiedenen Ländern gleichzeitig gemacht wurde, in den USA, in Frankreich, in Deutschland, des Büstenhalters. Der bedeutete, zumindenst im wörtlichen Sinne, eine Befreiung der … Continue reading →

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Very, very important entry

Ich habe diese Woche 2 Hausarbeiten, 14 Bewerbungen für ein Austauschprogramm und 210 Essays von Modulprüfungen korrigiert. In all den Texten ist nicht einmal, nicht ein einziges Mal, das Wort important vorgekommen, ohne dass nicht gleichzeitig very vorkam. Alles ist … Continue reading →

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Frühlings Erwachen

Der Frühling kommt, die Tage werden länger, die Temperaturen steigen, die Bäume schlagen aus, die Vögel zwitschern, das ganze Programm. Ich kann mir nicht helfen, ich finde es wunderbar, auch wenn es noch so ein Klischee ist. Ich kann auch … Continue reading →

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Lob der Bürokratie

Im Radio höre ich ein “Lob der Bürokratie”. Wie bitte, Lob der Bürokratie? Über Bürokratie klagt man, man macht sich lustig über ihre Auswüchse und fordert Bürokratieabbau. Die Sendung beruft sich unter anderem auf Max Weber, der gesagt hat, wir … Continue reading →

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Chinglish

Einer Zeitungsnotiz zufolge hat die Ausländerbehörde in China einen Übersetzungsführer veröffentlich, dem so wunderbare Dinge wie das government abused chicken zum Opfer fallen sollen. Jeder Sprachliebhaber muss das bedauern. Demnächst gibt es keinen Health Check for Aliens mehr, kein chicken … Continue reading →

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Tornister

In einem Kreuzworträtsel bin ich heute auf das Wort Tornister gestoßen. In meiner Schulzeit war es ein gängiges Wort. In den Schulbüchern stand immer Ranzen. Das klang nach ranzig. Kein Mensch gebrauchte es. Selbst unsere Eltern sagten nicht Ranzen, sondern … Continue reading →

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Schwierige Freiheit

In einer italienischen Kurzgeschichte, die ich gerade lese, hat der Protagonist, ein ehemals angesehener und vermögender Mann, der Ansehen und Vermögen verloren hat, sich darauf verlegt, Vögel zu fangen und diese zu verkaufen oder in Nahrung umzuwandeln. Ohne es zu … Continue reading →

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Derrick

Als ich dem Wort derrick zum ersten Mal im Englischen begegnete, kannte ich es schon – als Titel der deutschen Krimiserie. Ich dachte sofort: Da kommt das Wort bestimmt her. Aber dann war ich enttäuscht: Derrick und derrick hatten nichts … Continue reading →

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Zahlenspielchen der Natur

Im Gießener Mathematikum lerne ich, bekennender Mathe-Ignorant, die Fibonaci-Zahlen kennen, eine Zahlenreihe, bei der die nächste Zahl immer die Summe der beiden vorigen ist: 1 > 1 > 2 > 3 > 5 > 8 > 13 > 21 > … Continue reading →

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Feuersignale

In einer italienischen Kurzgeschichte, die ich gerade lese, erzählt eine Frau aus der Metropole über die Zeit ihrer Verbannung in der Provinz, in den Abruzzen, in den Vierziger Jahren. Sie kann zunächst kaum zwischen Arm und Reich unterscheiden. Häuser, Menschen, … Continue reading →

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Kein Gras über die Sache wachsen lassen

In der Zeitung lese ich über München, die “Hauptstadt der Bewegung”, und seine in der Vergangenheit oft halbherzigen Versuche, an seine eigene Rolle in der Nazizeit zu erinnern. Nebenher ist von zwei kleinen, aber feinen Gedenkformen die Rede: Vor der … Continue reading →

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Gegenmittel

In einer italienischen Kurzgeschichte lese ich von einem Mann, der nach nicht bestandenem Examen aus Rom in die Provinz flüchtet und sich dort zu Tode langweilt. Er pflegt seine Langeweile geradezu. Eines Tages bekommt der Besuch von einem der Dorfgrößen, … Continue reading →

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Bartlos

In einem Buch über London lese ich von einem der vielen Londoner Originale, einem Arzt, der ein Pony mit bemalten Flanken besaß und den einbalsamierten Leichnam seiner verstorbene Ehefrau in der Stube seines Hauses hielt. Er weckte auch allgemeines Aufsehen … Continue reading →

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Akademische Saufbrüder

In einer Zeitungsnotiz lese ich, dass Akademiker mehr trinken als Nichtakademiker. Alkohol, versteht sich. Das gibt mir zu denken. In meiner nicht ganz vorurteilsfreien Welt war es bisher immer der Malocher auf der Fernsehcouch der Prototyp des Trinkers, gefolgt von … Continue reading →

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