Tag Archives: Französisch

Kontrovers

Schreibt er seine Gedicht auf Latein oder auf Französisch. Das will Athanasius Kircher, Jesuit und Universalgelehrter, in einem (fiktiven?) Gespräch von Paul Fleming wissen. Der Dritte in der Runde ist Adam Olearius. Fleming hat sich als Arzt und Dichter vorgestellt. … Continue reading

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Das fremde Übel

“Es ist got gefellig gewesen, in unsern tagen Kranckheiten zu senden, die unsern vorfaren unbekant seint gewesen.” So schrieb es Ulrich von Hutten, selbst von einer dieser Krankheiten befallen, einer  Seuche, die er blatteren nannte und die später von einem … Continue reading

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Der Herr Sänger

Weil die Nachtigall nachts singt, heißt sie Nachtigall. Aber das erklärt nur den ersten Bestandteil des Wortes. Der zweite Teil, der für uns heute undurchsichtig ist, hat vielleicht eine ferne Verwandtschaft mit lat. gallus, ‚Hahn‘. Auf jeden Fall geht es … Continue reading

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Wunderbare Wortvermehrung

Zum ersten Mal machte mich ein Student darauf aufmerksam: Manchmal stammen verschiedene Wörter in unserer Sprache von ein und demselben Wort in einer anderen Sprache ab. Aus dem lateinischen bilanx stammen sowohl Bilanz (durch Vermittlung über das Italienische) als auch … Continue reading

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Keltische Pinguine

Was haben die Pinguine mit den Kelten zu tun? Oder die Kelten mit den Pinguinen? Eigentlich gar nichts. Und doch scheinen die Pinguine einen keltischen Namen zu haben. Das Wort ist abgeleitet, wie es scheint, von keltisch pen gwyn, ‘weißer … Continue reading

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Gipfel der Verzweiflung

Zitate wie “Ich schreibe nur in Augenblicken, in denen ich absolut verzweifelt bin” oder ”Die Tatsache, dass ich lebe, beweist, dass die Welt keinen Sinn hat”, Buchtitel wie Auf den Gipfeln der Verzweiflung oder Die verfehlte Schöpfung,  Sterben, Tod und Freitod als lebenslange … Continue reading

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Carabiniere und Commissario

Ein französischer Kommissar, Margrite, verbringt seinen Urlaub auf Ischia. Während des Urlaub wird er als Zeuge eines Verbrechens auf dem Kommissariat vernommen. Der Carabiniere fragt ihn nach seinem Namen und bittet ihn dann, ihn zu buchstabieren: “Michel, André, Gustave …” … Continue reading

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Sie und Du und Du und Sie

Der russische Adel, zweisprachig aufgewachsen mit Französisch als Zweitsprache, hatte im 19. Jahrhundert gleich die vierfache Wahl: Man konnte jemanden mit ты oder Вы anreden oder mit tu oder vous, hatte also gleich die doppelte Auswahl. Und die musste man … Continue reading

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Messer – Gabel – Löffel

Messer, Gabel, Löffel: ein gutes Beispiel für die ziemlich willkürliche Zuordnung der deutschen Substantive zu den grammatischen Geschlechtern: das Messer, die Gabel, der Löffel – sächlich, weiblich, männlich. Wenn ich meine Studenten damit konfrontiere, versuchen die, jedenfalls die deutschen, unbedingt … Continue reading

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Frühreifes Früchtchen

Aprikose heißt wörtlich ‘frühreif’. Dass man das nicht erkennt, liegt daran, dass sich ein Artikel in das Wort eingeschlichen hat. Der Stamm ist praecox und dessen Variante praecoquium. Über griechisch πρεκóκκια kam das Wort dann ins Arabische, und daher kommt der … Continue reading

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Latin against French

A good indication of the decline of Latin and the rise of French as an international language is the use of these two languages in the context of war diplomacy. In 1660, both the negotiations and the treaty between Sweden, … Continue reading

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Muttersprache?

In einem Vortrag diese Anekdote gehört: Wilhelmine von Preußen, Markgräfin von Bayreuth, geborene Berlinerin, zu Besuch bei Maria Theresia in Wien, geborene Wienerin. Wie in Adelskreisen üblich, begann sie, Französisch zu sprechen, wurde aber von Maria Theresia gestoppt: Sie solle … Continue reading

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Drei Gründe für Französisch

Drei Gründe sprachen für das Erlernen des Französischen: Nutzen, Bildung, Distinktion. Nützlich war es vor allem für Händler, die ihre Waren in anderen Teilen Europas verkaufen wollten. Schon im 14. Jahrhundert gab es Bücher mit Sätzen und Ausdrücken für Alltagssituationen, … Continue reading

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Brussels Speak?

“An agent has precised the modalities of actual English usage that can be used within the reasonability by European actors and those engaged in planification.” At first sight, this sentence, taken from a EU document, sounds like proper English. At … Continue reading

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You say yea, I say nay

In older forms of English, a distinction was made between yea /jei/ and nay /nei/ and yes and no, the former two being used when the preceding statement contained no negative, the latter two being used when the preceding statement … Continue reading

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