Author Archives: schaefew

Romeo and Juliet

“Where is she, and how doth she, and what says/My concealed lady to our cancelled love?“. Something just sounds slightly wrong in Romeo’s speech here, in the second verse. But this is easily resolved. Shift the stress in concealed from … Continue reading →

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Herzensgut

Er war ein gebildeter Mann, mit einem Faible für alternative Medizin. Er war ein anerkannter Psychiater, der sich auf Gruppentherapien spezialisiert hatte. Er fühlte sich wohl unter Akademikern, sprach fließend Englisch, trug oft Maßanzüge. Der Verhandlungstisch war ihm angenehmer als … Continue reading →

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Alexander der Große

Die Strecke gilt als „leicht“. Aber was ist das schon, ein „leichter“ Marathon? Und dann gibt es eben doch diese zwei nickligen Steigungen, und die kommen natürlich, wie immer, zur Unzeit. Wenn die Strecke leicht ist, dann ist sie aber … Continue reading →

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Zoon politikon?

Dass der Maulwurf uns etymologisch hinters Licht führt, ist bekannt: Er wirft die Erde nicht mit dem Maul, sondern mit den Vorderpfoten hoch. Das Wort wurde im Laufe seiner Entwicklung zweimal umgedeutet. Aus dem ‘Haufenwerfer’ wurde, bereits etymologisch falsch, der … Continue reading →

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Der deutsch-deutsche Schäferhund

In einem Vortrag am Center for Metropolitan Studies in Berlin wurde eine oft vernachlässigte Seite der deutsch-deutschen Vergangenheit abgehandelt. Es ging um die Grenzhunde der DDR. Die stammten in großer Zahl von den KZ-Wachhunden der Nazis ab. Nach 1990 wurden … Continue reading →

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What the fuck?

A student once asked me whether he could do a word report about the word nigger. Instead of answering straight away, I took up his question and, in the next session, asked the class what they thought. They seemed to … Continue reading →

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Zug nach Norden

1915 taten die Autohersteller in Detroit einen ungewöhnlichen Schritt: Sie schickten Werber in den Süden, bis nach South Carolina, um dort schwarze wie weiße Arbeiter anzuheuern. Wie kam das? Es herrschte Arbeitskräftemangel, und zwar als Folge des Ersten Weltkriegs. Der … Continue reading →

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Sprachgewalt

Ausländer können in den Augen der Japaner verschiedene Dinge nicht: mit Stäbchen essen, im Seiza sitzen oder Japanisch sprechen. Einst durften sie das nicht einmal: Während der über 200 Jahre dauernden Selbstisolation Japans war es den Kaufleuten der holländischen Handelsstation, … Continue reading →

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Who’s Bob?

On n’est pas Bob à moitiè. That’s what it said on a beer-mat in a pub in Belgium. I wondered: Who’s Bob? Part of the answer was on the beer-mat itself: Un vrai Bob ne boit pas d’alcool. A Bob, … Continue reading →

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Die Schnitter kommen

Ameisen sind Insekten. Insekten sind, der Wortbedeutung nach, ‚eingeschnittene‘ Tiere: insectum ist das Partizip Perfekt Passiv des lateinischen Verbs insecare, ‚einschneiden‘ (Sektion, Sekte, Sektor sind etymologisch verwandt).  Und Ameisen? Das mittelhochdeutsche āmeize besteht aus der Vorsilbe –a und einem Element, … Continue reading →

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Hinterrücks

Ein australischer Mann überzeugte seine Ehefrau, ihre neugeborene Tochter Lanesra zu nennen. Die Frau sagte nach einigem Zögern zu, ohne zu ahnen, was hinter dem Namen steckte: Ihr Mann ist Anhänger des FC Arsenal.

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Das Ziegenproblem

Die Regierung hat die Steuern auf den Besitz von Ziegen deftig erhöht. Das gilt für das ganze Land. Die Ziegen zerstören die Wälder. Sie fressen die Knospen und zarten Triebe der Pflanzen, dekretiert die Regierung. Nur: Hier, in Galiano, gibt … Continue reading →

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Hammelherde

Bei Eintracht Trier steht ein Spieler namens Hammel auf dem Feld, beim Gegner ein Spieler namens Faisthammel. Hammel schießt ein Tor, Faisthammel fliegt vom Platz.

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No zuo no die

This is English. At least, a form of English. It is of Chinglish origin. The word zuo is Chinese and means ‘act silly’ (though literally it refers to suicidal action). The phrase thus means: if you don’t do stupid things, … Continue reading →

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Mann vom Lande

Bauer ist ein gängiger Familienname in Deutschland. Er ist einer der zwanzig häufigsten. Und wo wohnen die Bauern? In der Stadt! Wo auch sonst? Um Bauer zu heißen, genügte es nicht, Bauer zu sein. Auf dem Lande Bauer zu sein, … Continue reading →

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