Author Archives: schaefew

Massensterben

Eintagsfliegen mit einer Flügelspannbreite von 48 Zentimetern und bis zu 2 Meter große Tausendfüßer und Skorpione – nicht für jeden von uns eine verlockende Vorstellung. Aber so hat es hier auf der Erde mal ausgesehen. Das glauben jedenfalls zwei amerikanische … Continue reading →

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Hidden resemblance

It is not difficult to see that German and English are related when you look at simple words: house and Haus, sheep and Schaf, book and Buch, sun and Sonne, we and wir, seven and sieben, and and und. Such … Continue reading →

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Atemberaubend

In den Nachrichten ist die Rede von einem “mitreißenden türkischen Journalisten”, der sich im Schlepptau eines französischen Journalisten befunden habe.

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Feierabendintegration

Petros Markaris, der griechische Krimiautor, spricht in einem feinen, einfühlsamen nachdenklichen Artikel über Flüchtlinge und Einheimische, beginnend mit den Griechen, die nach der “kleinasiatischen Katastrophe” und dem folgenden Völkeraustausch von der Schwarzmeerküste und aus Kleinasien nach Griechenland gekommen sind. Sie … Continue reading →

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Natürlich

Sie leben in Einklang mit Baum und Tier, in Freiheit und Harmonie mit den anderen, einfacher, aber sinnerfüllter und gesünder, freier im Sex, sie führen einfach das bessere Leben: edle Wilde, nicht korrumpiert von den Versuchungen und Zwängen der Zivilisation. … Continue reading →

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Des Pudels Kern

Wir wünschen jemanden zum Teufel, wir geraten in Teufels Küche, wir malen den Teufel an die Wand (oder bitten vielmehr andere, es nicht zu tun), wir sprechen von einem Teufelskerl, aber auch von einem armen Teufel, aber auch von einem … Continue reading →

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Rauchzeichen

Anhand des Rauchens kann man eine Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts schreiben. Um 1900 waren Zigaretten, Zigarren und Pfeifen den oberen Schichten vorbehalten, und zwar fast ausschließlich den Männern. Der 1. Weltkrieg brachte dann eine Demokratisierung des Rauchens, allerdings nur unter … Continue reading →

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Nero (3)

Neun Millionen Euro beträgt die Versicherungssumme für die Nero-Statue aus dem Louvre, die den jungen Nero zeigt. Er trägt eine Knabentoga. Die Toga zu tragen war ein Privileg. Die Knabentoga wurde mit 14 gegen die Toga der Erwachsenen getauscht. Nero … Continue reading →

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Nero (2)

Nero folgte seinem Adoptivvater Claudius auf den Thron. Er wurde damit der 5. Römische Kaiser. Er beging schon mit 30 Selbstmord. Mit seinem Tod ging eine  friedliche und für die einfachen Menschen gute Kaiserzeit zu Ende. Die Ausstellung zeigt nicht … Continue reading →

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Nero (1)

Ein verstörendes Exponat findet sich mitten in der Ausstellung. Es ist eine in Kalkputz geritzte Darstellung der Kreuzigung, eine der ältesten überhaupt. Aber sie stammt nicht von den Christen! Es ist eine Spottzeichnung. Christus wird mit dem Kopf eines Esels … Continue reading →

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Spitz(el)

Ein Spitzel ist, etymologisch gesehen, spitz, und zwar gleich in dreifacher Weise: Ein Spitzel ist spitz im Sinne von ‘listig’ (wie in spitzfindig und Spitzbube), ein Spitzel spitzt die Ohren, ein Spitzel ist wie ein Spitz, d.h. wie ein wachsamer … Continue reading →

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Der Barthasser

Er trage einen Bart wie ein Ziegenbock, sagt er von sich selbst. Dabei könne er doch sein Kinn glatt und zart haben wie die jungen Männer und damit bei den Frauen punkten. Und außerdem sei so ein Bart doch ausgesprochen … Continue reading →

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Sprachtest

Das älteste Königsgrab der Kathedrale von Krakau ist das von Władysław I., „Władysław Ellenlang“. Der erfand einen Sprachtest zur Identifizierung der ungeliebten Ausländer: Man musste die polnischen Wörter für ‚Linse‘, ‚Rad‘, ‚mahlt‘ und ‚Mühle‘ aussprechen, soczewica, kolo, miele, młyn. Das, … Continue reading →

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Rabe und Rappe

Bett und Beet, schlaff und schlapp, Reiter und Ritter, Knabe und Knappe, Schneider und Schnitter, Statt und Stätte, feist und fett, Rabe und Rappe bedeuteten ursprünglich – dasselbe. In schweizerischen Bibelausgaben ersetzte man z.B. Luthers Raben durch Rappen. Beide Wörter … Continue reading →

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Kermani Superstar

Alle Welt schwärmt von Kermani. Und er bekommt Preise über Preise. Muss doch gut sein, dachte ich. Was für eine Enttäuschung. Jedenfalls nach Große Liebe zu urteilen. Was für ein Schmarrn! Eine selbstverliebte, inkohärente, kitschige Beschreibung der ersten Liebe, in … Continue reading →

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