Author Archives: schaefew

Literally glued

In Joyce’ short story “The Dead”, I came across a rather curious use of literally. A few days later, the word literally came up in class. Students discussed the emphatic use of literally in sentences like “The audience were literally … Continue reading →

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Jesus ein Pharisäer?

Es ist komisch: Man weiß, was ein Pharisäer ist, aber man kennt kaum einen, jedenfalls nicht aus der Bibel. Es gibt kaum jemanden, der sich selbst als Pharisäer bezeichnet. Es gibt zwei Ausnahmen, Flavius Josephus und Paulus, aber gerade die … Continue reading →

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Endlich jemand sein wollen

“Das habe ich mir alles nur ausgedacht, weil ich endlich jemand sein wollte in dieser Welt.” So begründet Sture Bergwall, warum er 33 Morde gestanden, aber nie begangen hatte. Wenn er schon nicht geliebt werden konnte, wollte er wenigstens gehasst … Continue reading →

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Full circle?

The form cantabimus, ‘we will sing’  in Classical Latin later became cantare habemus. In modern Spanish, the corresponding form is cantaremos, a contraction of cantare habemus. In a way, we are now back where we started. The synthetic form turned … Continue reading →

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Mathematiker Homer Simpson?

In einer Ausgabe der Simpsons gibt es eine Quizfrage. Man soll schätzen, wie viele Zuschauer im Stadion sind: 8128, 8208 oder 8191. Was völlig harmlos und völlig willkürlich aussieht, ist mit Bedacht gewählt: Alle Zahlen sind von Bedeutung in der … Continue reading →

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Männer beim Multitasking

Multitasking gibt es nicht. Das ist inzwischen wissenschaftlicher Konsens. Das Gehirn schaltet ständig zwischen den verschiedenen Aktivitäten hin und her. Dabei kann es sich höchstens auf zwei Aktivitäten gleichzeitig konzentrieren. Wenn man mehr macht, macht man die Dinge schlechter und … Continue reading →

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Schön zu Hause bleiben?

In einem vor kurzem erlassenen Gesetzt, dem “Gesetz zum Schutz der Rechte der Alten”, wird festgelegt, dass Kinder ihre Eltern besuchen müssen. Das ist ein einklagbares Recht. Die Pflicht, sich um die Eltern zu kümmern, hat eine lange, auf Konfuzius … Continue reading →

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Diebische Elster

“Vielleicht mag ich sie, weil sie sonst keiner mag”, sagt ein Ornithologe, der die Elster als seinen Lieblingsvogel bezeichnet, auf den Einwand, die Elster stehe ja nun nicht gerade hoch in der Gunst der Menschen und gelte als jemand, der … Continue reading →

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Bewährte Hausmittel

Im Fernsehen eine Sendung über die beliebtesten Hausmittel gesehen: Wadenwickel, heiße Milch mit Honig, Ingwertee, jeden Tag einen Apfel, Schokolade (fürs Glücksgefühl), täglich ein Glas Rotwein (für die Gesundheit), Apfelessig (zum Abnehmen), Rollmops (gegen den Kater) und der eigene Urin, … Continue reading →

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Muttersprache?

In einem Vortrag diese Anekdote gehört: Wilhelmine von Preußen, Markgräfin von Bayreuth, geborene Berlinerin, zu Besuch bei Maria Theresia in Wien, geborene Wienerin. Wie in Adelskreisen üblich, begann sie, Französisch zu sprechen, wurde aber von Maria Theresia gestoppt: Sie solle … Continue reading →

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Drei Gründe für Französisch

Drei Gründe sprachen für das Erlernen des Französischen: Nutzen, Bildung, Distinktion. Nützlich war es vor allem für Händler, die ihre Waren in anderen Teilen Europas verkaufen wollten. Schon im 14. Jahrhundert gab es Bücher mit Sätzen und Ausdrücken für Alltagssituationen, … Continue reading →

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Schönes Motiv?

Auf Géricaults Gemälde “Studie von abgetrennten Gliedmaßen” sieht man genau das: abgetrennte Gliedmaßen. Er hatte sich einen zerstückelten Körper ins Atelier geholt und einen Arm und zwei Beine kunstvoll auf einem Tisch angeordnet. Das Bild sieht aus wie ein gewöhnliches … Continue reading →

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Unter Beobachtung

Am Radio von einem Experiment an der Universität Newcastle gehört. Die Situation: In einer Cafeteria stand ein Teeautomat, an dem man sich selbst bedienen konnte. Daneben stand eine kleine Kasse, in die man, nach eigenem Gutdünken, einen kleinen Betrag einzahlen … Continue reading →

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Würdiger Parkplatz

Auf einer Wanderung auf dem Felsenweg im Saarland entdeckt:

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Alles hängt zusammen

Für Diderot ist die Abschweifung onthologisches Prinzip, denn streng genommen gibt es sie gar nicht: Alles hängt zusammen, nichts ist ohne Zusammenhang. (Greffrath, Mathias: “Natur ohne Tod”, in: Die Zeit 41/2013: 19)

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