Author Archives: schaefew

Schubladenproblem

Eine Auseinandersetzung über die Validität sozialpsychologischer Studien – der bekannte “Florida-Effekt”, der zum Klassiker der psychologischen Literatur gehört, konnten in Nachfolgeexperimenten nicht bestätigt werden, genauso wenig wie andere Priming-Effekte  – wirft Fragen auf, die weit über die Psychologie hinausgehen. Wie … Continue reading →

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Vernünfftler und Gegen-Vernünfftler

Die erste deutsche Wochenzeitung hieß Der Vernünfftler. In ihm erschien auch der erste Leserbrief überhaupt, geschrieben von einer Frau. Der Vernünfftler überlebte nur ein Jahr. Dabei hatte Matheson, der Herausgeber, anonym einen Konkurrenten auf den Markt gebracht, um Aufsehen zu erregen, … Continue reading →

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Nocebo-Effekt

Das Gegenstück zu dem Placebo-Effekt ist der Nocebo-Effekt: Wer schlimme Wirkungen befürchtet, bei dem zeigen sie sich auch. Der Effekt trat u.a. in einem Experiment auf, bei dem einer Gruppe ein Film vorgeführt wurde, der vor Infraschall warnte, der anderen … Continue reading →

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Out of context

When we hear context, we usually think of the immediate physical situation in which an utterance is made (or, for that matter, of the words surrounding an utterance, more technically known as co-text). Widdowson makes us see that context is … Continue reading →

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Lesen statt Rechnen

In einem modernen Mathematiktest, in dem lauter lebensnahe Aufgaben gestellt wurde, wurden zwei Aufgaben eingeschmuggelt, die auf exakt dieselbe Rechnung hinausliefen. Nur wurde die Aufgabe beim zweiten Mal mit drei Sätzen beschrieben statt mit zwei Sätzen – und prompt sank … Continue reading →

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Peacekeeping force language

An Italian friend was walking in a park, carrying his young son, a baby, in his arms, in a bundle in front of his chest. He came across a bunch of young boys kicking a ball, and it so happened … Continue reading →

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Faule Katholiken?

Dass es in katholischen Ländern mehr Feiertage gibt als in protestantischen, ist allgemein bekannt. Ein Kulturwissenschaftler, Peter Hersche, beziffert und erklärt das in einem Radiointerview. Bei den Reformierten gibt es traditionell gerade einmal 5-7 Feiertage pro Jahr, bei den Lutheranern … Continue reading →

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Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

“Worauf gründet sich die Hoffnung”, fragt ein Radiomoderator, “dass man sich bei dem Konflikt im Nahen Osten vielleicht einer friedlichen Lösung annähern könnte”. Das ist mir zu umständlich. Als erstes würde ich vielleicht streichen. Das ist im Konjunktiv, in könnte, enthalten. … Continue reading →

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The name of the Lord

Jehovah is said to be a false reading of the Hebrew name of God, Yahweh. This developed from the sacred tetragrammation YHVH. As it was considered too sacred to pronounce, the vowels of Adonai, another word for ‘God’, were inserted to … Continue reading →

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Süß, diese Kinder

Ein deutsches Kind verzehrt pro Jahr mehr Süßigkeiten, als es wiegt. (“La dolce vita”, in: Matinée. SWR 2: 28/04/2013)

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Taxicab

They say that it was a certain Harry Nathaniel Allen of New York who imported 600 cars from France for his transport company. From taximeter cabriolet he coined the word taxicab. This was then further clipped, at the end in … Continue reading →

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Arroba

Im Italienischen heißt es chiocciola, im Spanischen arroba, im Schwedischen snabel-a, im Deutschen benutzen wir meist nur das schnöde at für das @-Zeichen. (Zur Not gibt es immerhin den Klammeraffen). Beim Herumstöbern im Internet habe ich gesehen, dass es im Zusammenhang mit … Continue reading →

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Absatzgebiet

Im Fremdsprachenwörterbuch Absatz nachgeschlagen und dabei gemerkt, was für ein facettenreiches Wort es ist: Schuhe haben Absätze, Texte haben Absätze, Treppen haben Absätze, Märkte haben Absätze.

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Der Müller Simon

In einer Erzählung von Frank Meyer, dem Trierer Stadtschreiber von 2012, lacht einer der Jungen, um die es in diesen Erzählungen geht, über die Dämlichkeit seines Freundes, den Müller Simon einfach Herr Müller zu nennen (S. 57). Er glaubt nämlich, … Continue reading →

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Is he Jewish?

Die Frage Is he Jewish? kling in Manhattan ganz anders als Ist er Jude? in Berlin. Umstand, Ort, Biographie bedingen, wie die Frage wirkt. So argumentiert eine sowohl in Manhattan als auch in Berlin heimische Autorin. Man könnte noch hinzufügen: … Continue reading →

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