Author Archives: schaefew

Den Löffel abgeben

In traditionellen Haushalten hatte jeder seinen eigenen Löffel. Man aß nur mit dem Löffel, aus einem gemeinsamen Topf. Wenn man starb, gab man diesen Löffel weiter, an die nächste Generation. Daher den Löffel abgeben.

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Der nächste Einstein

Aus welchem Land wohl der nächste Einstein kommen würde, wollten Journalisten bei dem Nobelpreisträger-Treffen in Berlin anlässlich des Einstein-Jahres 2005 wissen.  Der Präsident der Akademie der Wissenschaften von Taiwan sagte, der nächste Einstein komme nicht aus einem Land, wo das … Continue reading →

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Schimmel ist kein Pferd

An der Akademie Jixia im Staate Qi verteidigte Ni Yue sein Paradox, demzufolge ein Schimmel kein Pferd sei. Er überzeugte alle und ging als Gewinner aus der Debatte hervor, aber auf der Rückreise wurde er am Zoll angehalten und musste … Continue reading →

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Chenekwahow Tecumseh Migiskau Kioma

Eine Mutter wollte ihrem Sohn zwölf Vornamen geben. Er sollte Chenekwahow Tecumseh Migiskau Kioma Ernesto Inti Prithibi Pathar Chajara Majim Henriko Alessandro heißen. Der Standesbeamte lehnte ab. Er wollte nur drei Vornamen akzeptieren. Die Frau klagte bei Gericht. Das Gericht … Continue reading →

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Deutsch in Österreich

Seit der Einführung des Satellitenfernsehens scheint sich der sprachliche Konktakt  zwischen Deutschland und Österreich intensiviert zu haben. Als Folge der veränderten Sehgewohnheiten und Marktanteile schleichen sich deutsche Ausdrücke in die österreichische Alltagssprache ein: Neben Servus hört man Tschüss (besonders bei … Continue reading →

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Etruskerspitzmaus

Die Etruskerspitzmaus ist das kleinste Säugetier der Welt. Sie ist 5 cm lang und wiegt 2 Gramm. Sie hat eine Herzfrequenz von 1,200 Schlägen pro Minute und verbraucht dadurch so viel Energie, dass sie im Laufe eines Tages das doppelte … Continue reading →

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Doppelter Doppelselbstmord

Hans Falladas Roman Jeder stirbt für sich allein, von Primo Levi als das beste Buch über den deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialmismus bezeichnet, erlebt zurzeit einen ungeahnten Boom, ausgelöst durch eine gekürzte englische Fassung, die in den USA Furore macht. … Continue reading →

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Der Kleine Prinz

Der Kleine Prinz gehört zu den Büchern, auf die sich alle einigen können. Das geht deshalb, weil solche Bücher niemandem etwas zumuten, weil sie Allerweltsbotschaften verkünden und darüber den Nebel des scheinbaren Tiefsinns legen. Der Erkenntnisgewinn ist gering. Es handelt … Continue reading →

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Traumtod

Im Januar 1912 gingen der junge Dichter Georg Heym auf den Wannsee, zum Schlittschuhlaufen, in Begleitung seines Freundes Ernst Balcke. Beide kamen nicht mehr lebend zurück. Es gibt keine Zeugen für das, was geschah, aber man hat die Ereignisse rekonstruiert: … Continue reading →

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Der arme Poet

Seit Jahrzehnten zählt Spitzwegs “Armer Poet” in den Meinungsumfragen zu den Lieblingsgemälden der Deutschen. Das Bild zeigt einen mittellosen Dichter in seiner Dachkammer. Das Dach ist undicht. Es regnet durch, und zum Schutz gegen den Regen hängt ein Regenschirm unter … Continue reading →

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Länderkrankeiten

Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielen in Deutschland eine große Rolle, auch in der Mortalitätsstatistik. Eine Medizinjournalistin ging dieser Sache auf die Spur und fand heraus, dass bei unklaren Beschwerden in Deutschland die Diagnose vorzugsweise “Herz-Kreislaufbeschwerden” lautet. Es werden also Blutdruckmittel verschrieben. In England … Continue reading →

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Zoospeise

Escoffier, der Pariser Starkoch, bei dem alle speisen wollten, und das erst recht am 25. Dezember, hatte angesichts der preußischen Belagerung von Paris 1870 ein Versorgungsproblem: Es kam nichts durch, kein Huhn aus der Bresse, kein Lämmchen vom Atlantik, keine … Continue reading →

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Die Krankheitserfinder

Als die Grundlage für die Definition von Bluthochdruck verändert wurde, stieg die Zahl der “Erkrankten” in Deutschland von 7 Millionen auf 21 Millionen. Der Krankheitswert ist umstritten, die wissenschaftliche Basis für die neue Definition ist schwach. Die neuen Werte wurden … Continue reading →

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Doppelt gemoppelt?

“Bei Diamir haben die Reisenden ihre Reise gebucht gehabt.” Diesem Satz bin ich dieser Tage im Fernsehen begegnet, und zwar bei der ARD, bei einem Bericht über das havarierte Kreuzfahrtschiff. Es handelt sich wohl um eine verstärkte Perfekt-Form, die mir … Continue reading →

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Mormon for President?

22% der US-Amerikaner würden einen Mormonen nicht zum Präsidenten wählen. Das ist der drittschlechteste Wert, noch hinter Katholiken, Baptisten und Schwarzen, nur übertroffen von Schwulen und Atheisten. (SWR Forum: “Mit Romney an die Macht?”, 12/01/2012)

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