Author Archives: schaefew

All lalone

In The God of Small Things, Arundhati Roy has Lenin, the small son of Pillai, recite a Walter Scott poem, “Lochinvar”. Chacko, Pillai’s visitor, first thinks that Lenin recites the poem in Malayalam, the local Indian language, but then realises … Continue reading →

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Neues Land

Rheinland-Pfalz ist ein merkwürdiges Gebilde aus historisch nicht zusammenpassenden Teilen: der Rheinprovinz, Hessen-Nassau, der Rheinpfalz und Rheinhessen. Die Rheinprovinz war preußisch gewesen, die Rheinpfalz bayerisch. Kein Deutscher wäre auf die Idee gekommen, so ein Land zu formen. Das Gebiet war … Continue reading →

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Metonymy into metaphor

Were all metaphors originally metonomies? This is at least what some deconstructivists argue. Watergate was originally the name of a building, and was then used metonymically to refer to a political scandal which was associated with that building. Since then, part … Continue reading →

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Signal redundancy

One of the problems of advanced language learners is that they do not advance very much. At least not in certain respects. A typical example of this, in my view, is my students’ use of very. It is overused, wrongly … Continue reading →

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Feminists vs. feminists

Feminist literary criticism comes in many forms. Feminist literary critics may look at the portrayal of female characters in male authors’ books; or they may focus their attention on well-known female writers; or they may focus on neglected female writers; … Continue reading →

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Terrorist begnadigt

Jesus ist vermutlich ohne Urteil an Pilatus ausgeliefert und ohne ein Urteil des Pilatus hingerichtet worden. Jedenfalls ist nirgendwo in den Quellen von einem Todesurteil des Pilatus die Rede. Pilatus sah in Jesus keine Gefahr und hätte ihn lieber begnadigt … Continue reading →

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Modern torture?

Methods of dealing with crimes and criminals have changed in Western societies over the past few centuries. A fair trial and humane imprisonment are taken for granted today. Torture and punishments as public spectacles – it is hoped – are … Continue reading →

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Hochbegabt: der Mensch, das Tier

Dass Tiere genauso begabt sind wie Menschen, ist in der Vergangenheit immer wieder damit begründet worden, dass auch Tiere zu Werkzeuggebrauch fähig sind. Schimpansen wurden zum Beispiel dabei beobachtet, dass sie einen Stock benutzten – und möglicherweise sogar bearbeiteten – … Continue reading →

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Die Nazikeule

“Das hört nie auf, nie hört das auf”, hat Günter Grass gesagt. Doch er selbst hat auch die dazu beigetragen, dass es nie aufhört, das mit den unsinnigen Nazi-Vergleichen, zuletzt, als er das Medienecho auf sein Gedicht über Israel als … Continue reading →

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So etwas darf nie wieder geschehen

Wenn es um den Nationalsozialismus geht, hört man bei feierlichen Anlässen immer wieder den Satz, “so etwas dürfe nie wieder geschehen”. Das macht sich natürlich gut. Man nimmt statt Schuld Verantwortung auf sich. Alle, Junge wie Alte, sehen betroffen und … Continue reading →

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Sprachlosigkeit

In einer klugen Besprechung eines Romans (Andreas Maiers Die Straße) geht es um Nichtsprachliches und Triebleben. Der Autor des Romans erzählt, wie das Wort Beischlaf (oder seine Umschreibungen) durch seine Abwesenheit eine Allmacht über seine Eltern hatte. Die Rezensentin weitet … Continue reading →

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The incomplete sculpture

Reader-response criticism does not ask “What does a text mean?” but rather “What does a text do?”. What does a text do to the reader’s mind, that is, which ideas, thoughts, feelings, associations does in trigger. Needless to say, this … Continue reading →

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Auf den Hund gekommen

Ein jüdisches Sprichwort sagt, dass, wenn ein Jude einen Hund hat, entweder der Hund kein richtiger Hund oder der Jude kein richtiger Jude ist. Hunde haben einen schlechten Ruf im Judentum. Ein orthodoxer Jude würde nie auf den Gedanken kommen, … Continue reading →

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Stressepidemie

In einem Interview nennt die britischen Psychologin Fiona Jones die heutige Stressepidemie einen Mythos. Sie verweist auf Kindersterblichkeit, Krieg, Rezession und zweifelt daran, dass es früher weniger Stress gegeben habe. Heute sei Stress viel stärker akzeptiert, man erwarte geradezu, dass … Continue reading →

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Mitgehangen – mitgefangen

In einer Radiosendung erklärt eine Hörerin, woher mitgehangen – mitgefangen kommt. Der ursprüngliche Wortlaut was mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen, was viel einleuchtender als die heute gebräuchliche Form ist. Eine gute Erklärung. Nur kommt die Hörerin dann zu der falschen Schlussfolgerung: Sie … Continue reading →

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