Category Archives: Sprache

Homo loquens

Ein schwedischer Linguist kommentiert die sprachliche Seite des Schöpfungsmythos in Genesis so: Adams erste Aufgabe ist es, den Tieren und Pflanzen Namen zu geben. Das heißt, Adam kann vom ersten Moment an sprechen. Die Sprache ist sozusagen “eingebaut”. Das steht … Continue reading →

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Grammatik im Eimer!

In einem Zeitungsartikel wird erklärt, wie es zu der Entwicklung von Dogecoin kam. Bei der Gelegenheit lerne ich dann auch gleich, was Meme sind. Dogecoin war eigentlich als Parodie auf Bitcoin gedacht, einer Internetwährung, die als Heilmittel gegen die Währungskaprizen … Continue reading →

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Vorsprung verspielt

Wenn man in Hongkong junge Leute auf der Straße auf Englisch anspricht, hat man oft keinen Erfolg. Bei den älteren sieht das anders aus. Das britische Erbe ist in Hongkong noch überall anzutreffen: Straßennamen, Rechtssystem, Linksverkehr. Aber das sprachliche Erbe … Continue reading →

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Asian competitiveness

In language teaching classes, German students tend to see that it makes sense to use different form of correction such as teacher-correction, peer-correction or self-correction. Of the three, peer-correction tends to be the less popular. A Korean student, during an … Continue reading →

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Dumme Kuh?

Im Altertum konnte man den eigenen Kindern die Namen von Tieren geben. Das ist bei uns verloren gegangen. Im Gegenteil benutzen wir die Tiernamen eher als Schimpfwörter: Esel, Kuh, Schaf, Ziege. Im jüdischen Altertum hießen die Kinder dagegen Rebecca, ‚Kuh‘, … Continue reading →

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Alltagssprachenrhetorik

Leider werden rhetorische Figuren meist im Zusammenhang mit Dichtung besprochen. Entsprechend sind dann auch die Beispiele. Das führt zu der falschen Annahme, so etwas finde sich nur in einem elaborierten Code wie der Dichtung. Tatsächlich sind rhetorische Figuren natürlich Teil … Continue reading →

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Das Mädchen meines Auges

Das spanische Wort für Pupille ist niña, was aber auch ‚Mädchen‘ heißt. Im Portugiesischen heißt menina sowohl ‘Mädchen’ als auch ‘Pupille’, und im Griechischen gilt das für kore. Und unser Wort Pupille ist von lat. pupilla abgeleitet, was ‚Püppchen‘ heißt. Zufall? … Continue reading →

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Du schaffst es sowieso nicht

Drei Sprachen, drei Fälle, dieselbe Beobachtung, drei Deutungen: JH berichtet, in China erlaube man ihm als Ausländer oft nicht, Chinesisch zu sprechen und wechsle lieber ins Englische. BH berichtet, in Schweden erlaube man ihr oft nicht, Schwedisch zu sprechen und … Continue reading →

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Koiné

Zur Zeit Jesu war Griechisch die Verkehrssprache rund um das östliche Mittelmeer, nicht in ihrer klassischen Ausprägung, sondern in der Form der Koine, einer Sprache, die sich seit dem vierten vorchristlichen Jahrhundert durch Vermischung verschiedener Dialekte im Heer Alexander des … Continue reading →

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All lalone

In The God of Small Things, Arundhati Roy has Lenin, the small son of Pillai, recite a Walter Scott poem, “Lochinvar”. Chacko, Pillai’s visitor, first thinks that Lenin recites the poem in Malayalam, the local Indian language, but then realises … Continue reading →

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Metonymy into metaphor

Were all metaphors originally metonomies? This is at least what some deconstructivists argue. Watergate was originally the name of a building, and was then used metonymically to refer to a political scandal which was associated with that building. Since then, part … Continue reading →

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Signal redundancy

One of the problems of advanced language learners is that they do not advance very much. At least not in certain respects. A typical example of this, in my view, is my students’ use of very. It is overused, wrongly … Continue reading →

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Die Nazikeule

“Das hört nie auf, nie hört das auf”, hat Günter Grass gesagt. Doch er selbst hat auch die dazu beigetragen, dass es nie aufhört, das mit den unsinnigen Nazi-Vergleichen, zuletzt, als er das Medienecho auf sein Gedicht über Israel als … Continue reading →

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Sprachlosigkeit

In einer klugen Besprechung eines Romans (Andreas Maiers Die Straße) geht es um Nichtsprachliches und Triebleben. Der Autor des Romans erzählt, wie das Wort Beischlaf (oder seine Umschreibungen) durch seine Abwesenheit eine Allmacht über seine Eltern hatte. Die Rezensentin weitet … Continue reading →

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Stressepidemie

In einem Interview nennt die britischen Psychologin Fiona Jones die heutige Stressepidemie einen Mythos. Sie verweist auf Kindersterblichkeit, Krieg, Rezession und zweifelt daran, dass es früher weniger Stress gegeben habe. Heute sei Stress viel stärker akzeptiert, man erwarte geradezu, dass … Continue reading →

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